Video-Dokumentation der Iran-Konferenz "Time to act"

Die Videos der Konferenzeröffnung, des Auftaktpanels,des Panels zu den Revolutionsgarden und zum deutschen Business as usual mit Iran sind nun online. Den Beitrag von Matthias Küntzel zum Thema "Die Deutschen und der Iran - Eine verhängnisvolle Freundschaft" können Sie direkt hier betrachten, die weitere Dokumentation finden Sie unter dem Menüpunkt Dokumentation.

 

Dokumentation: Alex Feuerherdt über die Agenda der "Israelkritiker"

 Am 28.1.2010 sprach Alex Feuerherdt, Publizist aus Bonn, im bis auf den letzten Platz gefüllten Jüdischen Gemeindehaus in Berlin über Die Agenda der 'Israelkritiker'. Im Folgenden finden Sie den Audiomitschnitt des Vortrags und der Diskussion, die Veranstaltungsankündigung mit allen Details sowie den Skript des Vortrags, den Sie auch als formatierte PDF-Datei zum ausdrucken herunterladen können.

Audiomitschnitt der Veranstaltung:

 

Iran-Konferenz erfolgreich beendet

Die Iran-Konferenz "Time to act" ging am Abend des 29.11.2009 nach zahlreichen hochklassigen Vorträgen und langen und intensiven Diskussionen zu Ende. Das MFFB bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten und Anwesenden!

Am 29.11.2009 berichtete die ARD Tagesschau um 20.15 über die Konferenz:

 

Die Video- und Audio-Dokumentation der gesamten Konferenz wird bald online auf dieser Seite veröffentlicht. Abonnieren Sie unseren Newsletter um darüber und über alle weiteren Aktivitäten informiert zu werden!

Berichte zur Konferenz sind u.a. in der WELT, in der Jerusalem Post, im Deutschlandradio Kultur und im NDR-Radio erschienen. In der Jüdischen Allgemeinen ist ein Interview mit Prof. Gerald Steinberg sowie ein Kommentar von Saba Farzan erschienen.

Internationale Iran-Konferenz, 28.-29. Nov. 2009, Berlin

Auf Facebook teilen 

Time to act

 

Die Konferenz des Mideast Freedom Forum Berlin wird am 28. (abends) und 29. November (ganztägig) in Berlin stattfinden.
Internationale ExpertInnen, PolitikerInnen und AktivistInnen werden die folgenden Fragen diskutieren:
-        Der Tod der Islamischen Republik? Iran nach den Massenprotesten seit den Wahlen
-        Militärdiktatur statt Theokratie? Die politische und ökonomische Macht der iranischen Revolutionsgarden
-        Wo ist unsere Stimme? Wie die iranische Freiheitsbewegung effektiv unterstützt und Menschenrechte und säkulare Demokratie im Iran gefördert werden können
-        Dialog als Appeasement? Westliche Iran-Strategien
-        Business as usual? Die wirtschaftlichen und politischen Verbindungen zwischen Deutschland und Iran
-        Strategischer Partner Islamische Republik? Die Strategien deutscher Iran-ExpertInnen
-        Inakzeptabel oder unaufhaltbar? Das iranische Atomprogramm
-        Wie das Regime und nicht die Bevölkerung treffen? Die Wirksamkeit wirtschaftlicher und politischer Sanktionen gegen das iranische Regime
-        Teil des Problems oder Teil der Lösung? Die Rolle Russlands, Chinas und der UN
-        Wie viel Zeit bleibt noch? Die israelische Perspektive auf die iranische Bedrohung
Die Konferenz ist die Folgeveranstaltung der internationalen Iran-Konferenz “Business as usual? Das iranische Regime, der Heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion” vom Mai 2008.
 
Programm: Das aktuelle Programm der Konferenz finden Sie hier, auch eine persische Version ist verfügbar.
 
ReferentInnen: Die vorläufige Liste der ReferentInnen finden Sie hier.
 
Anmeldung: Eine Anmeldung ist erforderlich. Es ist noch möglich, sich anzumelden.
 
Weitere Informationen finden Sie hier.
 
Werbung: Wir würden uns sehr über Ihre Hilfe bei der Werbung für die Konferenz freuen! Sie können den Termin bei Facebook mit Ihren Kontakten teilen oder ein Banner auf Ihre Webseite stellen.

 

 

 

 

 

12. September Berlin: Kundgebung gegen den Al-Quds-Tag 2009

Das Mideast Freedom Forum Berlin unterstützt die diesjährige Kundgebung gegen den islamistischen und antisemitischen Al-Quds-Tag in Berlin. Die Kundgebung wird am 12. September, 14.00 Uhr, an der Ecke Knesebeckstr./Kurfürstendamm (Nähe U1 Uhlandstr.) stattfinden. Aktuelle Informationen zur Kundgebung und zum Al-Quds-Tag finden Sie hier.

Unten finden Sie den Aufruf in deutscher Sprache, die persische Version finden Sie hier.

Schluss mit der Propaganda der Islamischen Republik – No Al-Quds-Tag!

Jährlich inszeniert die „Islamische Republik Iran“ zum so genannten Al-Quds-Tag einen Propagandaaufmarsch in Teheran, die Hisbollah paradiert in Beirut, Hamas in Gaza und bei  Demonstrationen weltweit wird die Ideologie der Islamischen Republik verbreitet. In Berlin marschierten Teilnehmer der Al-Quds-Demonstration wiederholt mit Symbolen terroristischer Organisationen.

Vor dreißig Jahren wurde die Islamische Republik im Iran errichtet. Dieses Regime verfolgte von Beginn an eine antisemitische und antiisraelische Politik und so rief Ayatollah Khomeini dazu auf, jedes Jahr am letzten Freitag im islamischen Fastenmonat Ramadan für die „Befreiung" Jerusalems und die Vernichtung Israels zu demonstrieren. Mit ihrer ideologischen und logistischen Unterstützung der terroristischen Organisationen Hisbollah und Hamas befördert die Islamische Republik aktiv die Gewalt im Nahen Osten. Dabei instrumentalisiert sie die Situation der Palästinenser zur Legitimierung, Fortsetzung und Festigung ihrer Gewaltherrschaft.

Podiumsdiskussion: "Antisemitismus und Verfolgung der Bahá'í in der Islamischen Republik Iran"

Audio-Dokumentation der Veranstaltung mit Prof. Dr. Ingo Hofmann, Javad Asadian, Jörg Rensmann und einem Vorwort von Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin:

 

29. Oktober 2009, 20 Uhr

Ort: Berlin, Filmbühne am Steinplatz, Hardenbergstr. 12 (U/S Zoologischer Garten)

Seit Beginn der islamischen Diktatur im Iran ist die Diskriminierung und Verfolgung religiöser Gruppen, die nicht dem schiitischen Islam in der Auslegung der Machthaber angehören, ein fester Teil des Staatsterrors. Besonders die Bahá'í-Gemeinde wird massiv verfolgt und ist durch Diskriminierung, Schauprozesse, Friedhofsschändungen und gewalttätige Übergriffe existenziell bedroht. Auch die trotz Vernichtungsdrohungen gegen Israel angeblich sichere Situation der Jüdinnen und Juden im Iran ist bei näherer Betrachtung wesentlich prekärer als oft dargestellt. Die zentrale Bedeutung und Gefahr der antisemitischen und bahaifeindlichen Ideologie des Regimes zeigt sich besonders in der aktuellen Krisensituation. Nicht nur wird durch Regimemedien und Milizen eine regelrechte Pogromstimmung geschürt, auch die iranische Freiheitsbewegung gegen das Regime wird als „zionistisch“ oder „von Bahá'í gelenkt“ denunziert und brutal verfolgt.

Podium:

Prof. Dr. Ingo Hofmann, seit 2005 Beauftragter für auswärtige Angelegenheiten der Bahá'í-Gemeinde Deutschland und ihr Sprecher in Fragen von Menschenrechtsverletzungen. In diesem Zusammenhang ist sein Schwerpunkt die Unterdrückung der Bahá'í im Iran. Professor Hofmann ist von Beruf Physiker und in der Forschung und Lehre an der Universität Frankfurt tätig.

Javad Asadian, Schriftsteller und Politikwissenschaftler, Ex-Präsident des exiliranischen PEN, Berlin.

Gesprächsleitung:
Jörg Rensmann
, Mideast Freedom Forum Berlin
Eine Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule in Zusammenarbeit mit dem Mideast Freedom Forum Berlin, der Kampagne Stop the Bomb und der DIG Berlin-Potsdam.

 

Rede von Fathiyeh Naghibzadeh (Mideast Freedom Forum Berlin) am 5.8.2009 in Berlin

Rede auf der Kundgebung "Freiheit statt Islamische Republik" von STOP THE BOMB, weitere Informationen und die restlichen Redeibeiträge finden Sie hier.

Meine Damen und Herren,

Vor vier Monaten, am ersten April diesen Jahres, hatte ich bereits einmal die Ehre, auf einer von Stop the Bomb organisierten Kundgebung zu sprechen. Ich sagte damals über den Charakter des iranischen Regimes: „Um den Zug der Expansion zu führen und immer weiter zu beschleunigen, dafür bedarf es Anführern aus dem Umfeld der Revolutionären Garden, die bereit sind, kompromisslos und ohne zu zögern zuzuschlagen. Die Elite dieses Regimes besteht nur noch aus den brutalsten Elementen der Mullahhierarchie einerseits, dem für den Terror nach innen und aussen zuständigen Apparat der Revolutionsgarden andererseits. Einen Platz für sogenannte Reformer gibt es nicht mehr.“

Wochenendseminar 24.-26.07.2009: Diktatur und Widerstand in der Islamischen Republik Iran

Dreitägiges Seminar im ABC Bildungs- und Tagungszentrum in Hüll (bei Hamburg) mit Ali Schirasi, Solale Schirasi, Sebastian Voigt, Henning Wötzel-Herber und Jonathan Weckerle. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

14.7.2009: Wie gefährlich ist das iranische Atomprogramm?

Podiumsdiskussion an der Universität Halle mit Dr. Matthias Küntzel, Dr. Frederek Musall, Prof. Dr. Ralf Elger und Jonathan Weckerle.

„Die Zeitbombe tickt. Wird die internationale Staatengemeinschaft den iranischen Griff zur Bombe noch verhindern können? Berlin ist in dieser Auseinandersetzung besonders exponiert: Deutschland wurde gemeinsam mit den fünf Vetomächten des Sicherheitsrats mit den Iran-Verhandlungen betraut und ist besonders verpflichtet, einem Regime, das den Holocaust leugnet, entgegenzutreten. Gleichzeitig ist die Bundesrepublik bis heute der mit Abstand wichtigste Handelspartner und der bevorzugte Ansprechpartner der Mullahs im Westen.“

Video: Amir Taheri über „30 Jahre Islamische Republik Iran - Bilanz der islamischen Revolution und der Politik des Westens“

 Die Veranstaltung fand am 4.3.2009 statt, weitere Informationen dazu finden Sie hier. Die Einleitung ist auf deutsch, die Vorstellung und die Rede von Amir Taheri auf englisch.